Baby-Bedenkzeit

Die Baby-Bedenkzeit wird vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) organisiert und in der 8. Klasse durchgeführt. Die Teilnehmenden Schüler bekommen für drei Tage einen Babysimulator. Während dieses Projektes machen die Schüler erste Erfahrungen, wie man mit einem Baby umgeht, wie man es richtig pflegt und worauf man besonders achten muss. Vor allem aber haben die Teilnehmer die einmalige Möglichkeit zu erfahren, wie sich das Leben mit einem Baby verändert. Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig. Mädchen aber auch Jungs, dürfen sich bei diesem Projekt anmelden. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei zwei zuverlässigen Schülern. Das Projekt wird nur nach Absprache mit den Eltern der interesseierten Schüler durchgeführt.

An den Babysimulatoren lassen sich mehrere Belastungsstufen einstellen. Sie entscheiden darüber, wie häufig und wie lang das Baby weint (besonders nachts). Die jeweilige Belastungsstufe wird in Absprache mit den Klassenlehrern individuell auf jeden Projektteilnehmer eingestellt.

Während des Projekts sind die „Mütter“ und „Väter“ vom regulären Unterricht beurlaubt und müssen nur den Ersatzunterricht von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr besuchen (beispielsweise mit dem Baby in die Stadt gehen, Preisvergleiche, Nahrungsmittelzusammensetzungen...). Am Ende eines jeden Schultages besuchen die „Mütter“ mit ihren Babys ihre Klasse und berichten über ihre Erfahrungen. Zum Abschluss des Projektes werden die Simulatoren ausgewertet und die Ergebnisse vom SKF mit den einzelnen Schülern besprochen.

Erfahrungsberichte der Schüler

Bilder zur Baby-Bedenkzeit