Wilhelm Busch

Der Namensgeber unserer Schule ist ein weltbekannter Dichter und Grafiker, der aus Niedersachsen stammte. Er wurde 1832 als Ältester von sieben Kindern einer Kaufmannsfamilie geboren und wurde 76 Jahre alt.

Wer kennt nicht die Lausbubengeschichten von "Max und Moritz", die auch das Eingangsportal unserer Schule zieren? Dieses wohl berühmteste Werk  wurde in diverse Sprachen übersetzt und existiert sogar in Dialektversionen wie pfälzisch oder hessisch.
"Fipps der Affe", "Die fromme Helene", "Hans Huckebein" und "Maler Klecksel" sind weitere allseits bekannte Werke Buschs.
Die lustigen Bildergeschichten sind nur eine Facette des vielseitigen Künstlers. Er war auch ein messerscharfer Beobachter und hintergründiger Kritiker seiner Zeit. Gerhart Hauptmann bezeichnete ihn als "Klassiker des deutschen Humors", der Kleine und Große zum Lachen und Nachdenken gebracht hat.

Daneben hinterließ er ein Gesamtwerk von knapp 1000 Ölbildern, deren Stil wegweisend für die Malerei des 19. Jahrhunderts war. Außerdem gibt es etwa 1800 Handzeichnungen nach der Natur und ein Buch über mündlich überlieferte Märchen seiner Heimat.
Von Wilhelm Busch sind zahlreiche Aphorismen überliefert und im sprachlichen Gebrauch:

Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss
Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh'